zurück zur Übersicht

Weihnachtsfeier - Mitte Dezember 2006

Christian lud zur Weihnachtsfeier in seinem Büro im 16. Bezirk. Christian bestand darauf, direkt vor der Wohnungstüre im Innenhof ein Zelt aufzustellen, um das Team perfekt zu präsentieren. So stellten wir direkt vor der Eingangstüre seines Büros das Zelt auf, innen hatten wir sehr viel Platz für einen Griller, einen Kochtopf mit Kochplatte für Frankfurter und Sessel und Hocker. Zu Essen gab es Toast und Würstel, viele Gäste brachten zusätzlich etwas mit.
Es kamen Robert mit Sohn Mario, Familie S. mit Tochter Sandra, David mitsamt seinem Vater (oder umgekehrt), Norbert, der Tierarzt, Christians Hausvermieter mit Freundin. Horst mit Sohn Anton, Walter mit Sohn Florian. Als besonderes Highlight ist sogar PCR Präsident Luigi persönlich zusammen mit seinem Sohn Stefano extra aus Italien angereist. Christian hatte ihm eine Einladung geschickt, de facto hatten wir nicht wirklich damit gerechnet, daß er tatsächlich kommt. Wieder erwarten kam dann ein Anruf, daß er den langen Weg von Piacenza/Podenzano auf sich nimmt, um an unserer Weihnachtsfeier teilzunehmen. Christian hielt eine kurzen Ansprache über die Pläne und Ziele seines Teams für das nächste Jahr, insbesondere die geplante Teilnahme an Rennen in Italien. Seiner Meinung nach ist dort alles besser, mehr Teilnehmer bei den Rennen, bessere technische Kontrollen, die in Österreich seiner Meinung nach eher mangelhaft sind. Ich übersetzte für Luigi auf Englisch.
Norbert erzählte uns über die Höhepunkte seiner bisherigen Karriere, Florian und Stefano spielten mit Stefanos Playstation PSP, die sein Vater günstig in Japan eingekauft hatte. Sandra und ihre Mutter Jutta zeigten sich sehr interessiert an den Rennen in Italien, auch die lange Anreise und die hohen Fahrkosten würden sie nicht abschrecken, Vater Hubert war das Ganze dann anscheinend doch etwas zu teuer. Walter zeigte sich von unseren Tätigkeiten berührt und hielt eine kurze Ansprache, in der er Christian dankte, ohne ihn wäre er nicht auf die Idee gekommen an dem Rennen in Italien in Ottobiano teilzunehmen.

Die Teilnehmer der kleinen Feier wählten Florian einstimmig zum besten österreichischen Kartpiloten. Als solcher bekam er vom Team einen kleinen Pokal als Preis. Ausschlaggebend war natürlich der schwer erkämpfte Sieg bei Milano. Erster Gratulant nach der Wahl war der damalige zweitplatzierte Stefano.

Christian erwähnte auch noch die Berichte in der italienischen Presse vom Siegespodest mit Florian. Ein Bild von ihm über eine halbe Seite wurde gedruckt sowie Berichte über den großen, fairen Kampf zwischen Florian und Stefano. Auch über die perfekte Leistung von Matteo wird geschrieben, wo beim Rennen die Junioren und die Senioren im selben Rennen starteten und er dem Führenden der Senioren fast den Sieg in diesem Rennen streitig machen konnte. Matteo wurde erwähnt, obwohl wir von ihm in der letzten Zeit nichts mehr gehört hatten.


Kosten:
Einkaufen und Pokal:
-115€

vorherige Gesamtsumme:
neue Gesamtsumme:

-3190€
-3305€

Salzburg - Ende Dezember 2006

Vor Silvester läutete mein Handy, Christian rief mich an, der Eigentümer einer Karthalle in Salzburg, Franz, interessiert sich dafür, daß sein Sohn Marc Aurel in Christians Team in Italien startet. Auf ging es nach Salzburg. Dort angekommen, setzten wir uns im ersten Stock neben dem Buffetraum an einen Tisch und warteten, Christian führte einige Telefongespräche durch. Nach und nach kamen Walter mit seiner Familie, Sohn Florian und Tochter Lisa, Horst mit Sohn Anton. Irgendwann erschien dann auch Franz. Wir aßen Pizzaschnitten und Brötchen, ich blätterte in einer Autozeitschrift und las einen Bericht über das neue Cabrio eines bekannten deutschen Herstellers mit aufklappbarem Metalldach.
Christian redete über seine Pläne in Italien für das kommende Jahr. Viele Fragen wurden ihm gestellt, er beantwortete sie alle bereitwillig und redete und redete. Nachdem wir den Nachmittag mit Essen und Reden über den Kartsport verbracht hatten, kam der Abend. Franz sagte zu Christian, daß er ihm für seinen Sohn Marc Aurel ein Angebot für die Rennen in Italien kommendes Jahr machen soll.
Ich war erleichtert, endlich haben wir einige Fahrer für unser Rennteam. Guter Dinge fuhren wir wieder nach Wien zurück.


Kosten:
Auto + Treibstoff:
-178€

Ach ja, eigentlich kommen die Kosten für den Internetanschluß für das Büro ja auch noch dazu:

der Anschluß kostete:
die Gebühr für das halbe Jahr:
-177€
-120€

Zwischensumme:
vorherige Gesamtsumme:
neue Gesamtsumme:

-475€
-3305€
-3780€



Christian schrieb als Rückblick für 2006 sinngemäß auf die Webseite des Teams:

Der Rückblick für das Jahr 2006:
Das Team erzielte in Portugal in der ICA Klasse einen Sieg und einen zweiten Platz. In Spanien wurden in der ICA Klasse fünf Siege, vier zweite Plätze und drei dritte Plätze erzielt. In Italien wurden in der Klasse Rotax Minimax zwei Siege und ein Sieg in der Klasse Rotax Junior erzielt. In der Klasse Bambini wurde in Österreich ein Sieg und ein zweiter Platz erzielt, in dieser Klasse in Frankreich ebenfalls ein Sieg und ein zweiter Platz. In Branco, Ottobiano, Jesolo und in Ampfing wurden Rundenrekorde erreicht. Unser Team ist das einzige österreichische, daß mit einem Nachwuchsfahrer im Ausland gewinnen konnte.
Die Fahrer des Teams kamen in diesem Jahr aus Holland, Frankreich, Israel, Marokko Spanien, Deutschland, Italien und natürlich aus Österreich. Wir beschäftigten Mechaniker aus Mexiko, Spanien, Italien Argentinien, Peru und Österreich. Es kamen auch Chassis und auch Motore von vielen unterschiedlichen Herstellern zum Einsatz.
Die Rennstrecken von Ottobiano (Pista South Milano) und Jesolo (Pista Azzurra) in Italien und von Greinbach (PS Racing Center) in Österreich waren für das Team die schönsten Strecken.

Offenbach - Mitte Jänner 2007

Dort besuchten wir die Kartmesse bei Offenbach in der Nähe von Frankfurt am Main. Christian traf einige alte Bekannte wieder und redete mit Ex Formel 1 Fahrer JJ Lehto längere Zeit. Lehto erzählte ihm über seinen Sohn Timo und daß seine Frau so gerne schnell und viel von seinem sauer verdienten Geld ausgibt.
Christian redete auch mit dem Chef von dem Familienbetrieb Bengio Bumper, das ist ein Rippenschutz für Kartfahrer. Christian schmiedete auch gleich Pläne, wie man den Bengio Rippenschutz in Österreich weiterverkaufen könnte. Bislang blieb es bei den Plänen.
Christian sprach auch mit dem Hersteller der Panther Kette für Karts. Diese ist nach Angaben des Herstellers wesentlich robuster und länger haltbar als bisherige Ketten. Tatsächlich fühlen sich diese Ketten sehr robust an und lassen sich auch nicht seitlich verwinden und verbiegen wie Ketten von anderen Herstellern. Christian meinte, daß die Ketten gleich wesentlich besser aussehen als vergleichbare Ketten von asiatischen Herstellern, die überhaupt einen zu hohen Verschleiß haben bzw nicht besonders lange halten. Er wollte gleich zwei oder drei Stück zum Testen mitnehmen, die Firma wollte aber keine gratis hergeben, vermutlich befürchtete sie, weder Geld noch Testberichte zu sehen. Wir schauten auch kurz beim Stand von Tilotson Vergasern vorbei. Auch hier meinte Christian, daß es interessant wäre einen zu testen, um herauszufinden, ob dieser eventuell etwas besser ist als die Vergaser, die vom jeweiligen Werk des Kartherstellers eingebaut werden. Der Unterschied zwischen einem Vergaser des Herstellers und einer Fremdfirma können durchaus den Ausschlag geben, ob der erste Platz erreicht wird oder nicht. Später schrieb Christian Tilotson eine Email, ob er einen Vergaser gratis zum Testen haben könnte, die Firma wollte aber nur einen zum halben Preis hergeben und nicht gratis. Christian war darauf hin etwas erbost. Meiner Meinung nach wäre dieses Angebot durchaus vernünftig gewesen.

Bei den Vergasern gibt es Christians Meinung nach große Unterschiede, die den Ausschlag zwischen Sieg und Niederlage beziehungsweise Platz am Stockerl oder nicht bedeuten. Deshalb machte es Sinn, mehrere Vergaser von unterschiedlichen Herstellern zu testen, um herauszufinden, mit welchem der Fahrer einen Sekundenbruchteil pro Runde schneller ist. Auch gibt es bei der Firma Hübchen einen Experten, der eine Feineinstellung des Vergaser exakt auf jede Rennstrecke durchführen kann. Der Fahrer benötigt dafür natürlich mehrere Vergaser, für jede Rennstrecke der Saison einen.

Auf dem Rückweg nach Wien hielt uns in Deutschland eine Zivilstreife der Polizei auf. Im Rückspiegel sah ich den roten Schriftzug, entweder war es „Stehen bleiben“ oder es war „Stop“. Bei dem folgenden Parkplatz blieb ich stehen. Kaum ausgestiegen, verpaßte mir der Polizist gleich einen Anschiß, das ich den gesamten Verkehr gefährde, da ich zu lange auf der Spur links außen fuhr. Im Anschluß daran wurde überprüft, ob Christian und ich auf einer Fahndungsliste stehen, was wir natürlich nicht taten. Dann wurde das Auto vermutlich auf Schmuggelware und Drogen gefilzt, wobei natürlich nichts gefunden wurde. Auch die von mir gefahrene Geschwindigkeit von 180km/h machte nichts, da es die deutsche Autobahn ohne Tempolimit war. Also konnten wir weiter zurück nach Wien fahren.


Kosten:
Auto:
Treibstoff:
-62€
-115€

Zwischensumme:
vorherige Gesamtsumme:
neue Gesamtsumme:

-177€
-3780€
-3957€


Die Kartprofi - Austria Seite im Internet

Christian wollte zusätzlich zu seiner Internetseite des Teams eine weitere Seite namens Kartprofi Austria einrichten, die als Gegenpol und Alternative zu einer bekannten österreichischen Seite aus dem Kartsport gedacht war. Ich machte die Erstellung der Html – Seiten, Christian füllte sie mit Inhalten. Ich war für den Inhalt verantwortlich, da Christian im Impressum nicht aufscheinen wollte. Er schrieb einige provokante Nachrichten, die ziemlich am Rande vom dem waren, was klagbar ist. Leute aus Graz schrieben uns daraufhin einige böse Mails und drohten uns zum Schluß sogar mit einer Klage bei Gericht. Mir war die Seite zu nervenaufreibend, auch hatte ich keine Lust wegen der Seite gleich vor dem Richter zu stehen, besonders provozierende Artikel Christians entfernte ich wieder.
Um aus der Kartprofi Seite etwas vernünftiges werden zu lassen, fehlte uns sowieso die nötige Arbeitszeit bzw weitere Mitarbeiter. Christian wollte auch die Bengio Bumper an Leser der Seite verkaufen, allerdings ist es unklar ob man dafür nicht einen Gewerbeschein benötigt, damit man dies überhaupt darf. Bis heute, Stand Juli 2007 verkauften wir übrigens keinen einzigen Bumper über die Webseite.


Kosten:
Webhosting für ein Jahr:
-83€

vorherige Gesamtsumme:
neue Gesamtsumme:

-3957€
-4040€



ein Screenshot der Seite



Christian hatte zu diesem Zeitpunkt bereits ziemliche Schwierigkeiten, seine Miete und Telefonrechnung zu zahlen. Ich riet ihm dazu, zum AMS zu gehen. Er lehnte dies aber strikt ab, weil sich das dann in der Kartszene herumsprechen könnte. Naja, etwas Geld vom AMS wäre besser, als aus der Wohnung zu fliegen, weil man die Miete nicht bezahlt hat.


Mittlerweile beim Meinungsforschungsinstitut:

Die Chefin des bekannten Wiener Meinungsforschungsinstituts, daß auch häufig Umfragen für das staatliche österreichische Fernsehen und bekannte Wochenmagazine in Österreich durchführt, Waltraute, führt das Institut mit strenger Hand. Sie kontrolliert bei telefonischen Interviews nicht nur genau die Zahl, sondern auch die Dauer der Telefonate jedes Agents. Manche kürzten die Interviews recht kräftig ab, damit sie weniger Arbeit haben und mehr Interviews in der gleichen Arbeitszeit erreichen. Allerdings ist es an Hand der Telefonprotokolle klarerweise nachvollziehbar, wie lange jedes einzelne Telefonat gedauert hat. Kürzt ein Interviewer dasselbe zu sehr ab, fällt dies aufgrund der zu kurzen Dauer des Gespräches am Protokoll auf, daß die Dauer der jeweiligen einzelnen Telefonate verkürzt wurde. Waltraute fackelt bei ihren Mitarbeitern nicht lange herum. Wird ein Interviewer dabei erwischt, Interviews zu fälschen, fliegt er entweder gleich hinaus oder er verliert zumindest sein gesamtes Geld für das jeweilige Monat, je nach Waltrautes augenblicklicher Laune.
Christian führte mit seiner Chefin und ihren Assistenten wie Juliane immer recht viel Small-Talk, und legte viel Wert darauf mit ihr und den Assistenten auf Du-und-Du zu sein. Er erzählte ihr viel über sein Kartteam und präsentierte häufig seine Homepage mit meinen Fotos.

Er ging sogar mit Waltrautes Hund spazieren. Er hatte es auch als einziger Mitarbeiter des Institutes geschafft, daß Waltraute, die Chefin aus ihrem Zimmer im Büro zu ihm in die Koje des Callcenters kam um mit ihm zu plaudern.

Als er beim dem Meinungsforschungsinstitut anfing, lief gerade eine Studie einer großen österreichischen Telefongesellschaft. Hier sollten Geschäftsführer oder Leiter der EDV Abteilung in Unternehmen befragt werden, welchen Internet Anschluß sie verwenden, wie Kabel oder Adsl. Auch wurde gefragt, wie viele Telefone und Handies im Unternehmen verwendet werden und über welche Telefongesellschaft telefoniert wird. In der Praxis war der Fragebogen viel zu lang und viel zu ausführlich und deshalb war er für die Interviewer recht mühsam und schwierig, ihn durchzuführen.
Christian schaffte immer eine sehr hohe Zahl an Interviews, er hatte am Telefon eine gute, überzeugende Stimme, konnte die Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung leicht davon überzeugen, ein Interview durchzuführen. Wenn einer einmal keine Zeit hatte, konnte ihn Christian leicht dazu bringen, einen Termin zu vereinbaren, an dem das Interview dann durchgeführt wurde. Er meinte, wenn ein Interviewpartner keine Zeit hat, dann sage ich ihm eben, wann er Zeit hat. Dem war tatsächlich so.
Ob er die Interviews auch leicht abkürzte, sei dahin gestellt.
Aufgrund seiner hohen Zahl an Interviews erhielt er den Auftrag, Face to face Interviews bei Baumärkten in ganz Österreich durchzuführen, Waltraute meinte, es sei der härteste und zäheste Interviewer des Instituts. Dabei ging es vor allem darum, welche Marken und welche Werkzeuge hauptsächlich verkauft werden. Für diesen Auftrag durfte er sogar den firmeneigenen Wagen benutzen, der ihm eigens zur Verfügung gestellt wurde. Für die prompte und zuverlässige Ausführung des Auftrags erhielt er dann noch eine extra Prämie im Nachhinein.

Ein Jahr später, im darauf folgenden Herbst ging die Studie der Telefongesellschaft in die zweite Auflage. Christian war natürlich wieder mit dabei. Viele neue Mitarbeiter kamen und gingen kurz darauf wieder. Das Interview war wiederum sehr lang, alles in allem zu lang. Auch war es richtig schwierig, den erforderlichen, richtigen Ansprechpartner zu finden. Insgesamt gesehen war die Umfrage für die Mitarbeiter recht nervenaufreibend. Viele neue Mitarbeiter kamen, setzten sich in die Koje, fingen mit Interviews an, und warfen kurz darauf wieder das Handtuch. Mache hielten zwei bis drei Stunden durch, mache zwei bis drei Tage, einige gaben nach 10 Minuten auf. Neuen Mitarbeitern des Instituts wurde bei der Einschulung gesagt, daß sie Christian beim Interviewen zuhören sollen, auch mit ihren Fragen sollen sie sich an ihn wenden.

Als Waltraute einmal bei einem Interview von Christian mithörte, fiel ihr auf, das er das ganze Interview doch ziemlich stark abkürzte. Nach Waltrautes Vorstellungen zu stark. Christian bekam darauf einen kleinen Anschiß, das er nicht so viel abkürzen solle. Ich persönlich wurde übrigens auch einmal dabei erwischt, Interviews zu sehr abzukürzen. Waltraute hielt daraufhin am nächsten Arbeitstag eine Ansprache, daß man Interviews nicht zu sehr abkürzen solle, wenn man beim Institut nicht auf einer Watchlist stehen will. Ein paar Wochen später hatte er diese Verwarnung offensichtlich wieder vergessen und kürzte wiederum recht kräftig ab. Er bekam abermals eine Verwarnung. Wenige Wochen später, bei der Studie der Telefongesellschaft, kam der nächste Problemfall. Bei einem Interview stellte die befragte Person auf eine Frage von Christian eine Rückfrage: Warum wollen Sie das wissen? Christian antwortete darauf: Vielleicht macht Ihnen die Telekom dann ein günstiges Angebot. Diese Dame beschwerte sich daraufhin beim Verband der österreichischen Meinungsforschungsinstitute. Die Umfrage sei keine reine Umfrage mehr zur Meinungsforschung, was nach österreichischen Gesetzen erlaubt ist, sondern der Versuch ihr etwas per Telefon zu verkaufen. Das ist nach österreichischen Gesetzen allerdings verboten. Die Beschwerde beim Verband der österreichischen Meinungsforschungsinstitute schlug beim Institut natürlich hohe Wellen: Die Chefs und die leitenden Mitarbeiter wollten Christian daraufhin kurzerhand hinauswerfen, nur die Leiterin des Callcenters, Waltraute war für seinen Verbleib, weil Christian schon so lange beim Institut arbeitete und weil sie mit ihm einen erfahrenen Mitarbeiter hatte. Auch der Chefetage folgten nach diesem Vorfall lange Diskussionen; Waltraute schaffte es gerade noch, die Chefs dazu zu bewegen, Christian nicht zu feuern. Jeder andere Mitarbeiter wäre aufgrund dieser Beschwerde gekündigt worden. Christian schaffte es gerade noch, um ein Haar, zu bleiben. Waltraute mußte sich daraufhin von ihren leitenden Kollegen mehrere Wochen lang diverse Vorwürfe anhören, da sie sich mit viel Einsatz für Christians Verbleib eingesetzt hatte.

zurück zur Übersicht     nach oben    weiterlesen auf Seite 6   



lesen Sie einen seltsamen, kryptischen Blog, klicken Sie auf seltsam.eu